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Ihr Gartengestalter Benjamin Stracke aus Witten


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Die Trockenmauer aus Naturstein

Trockenmauern aus Naturstein sind eine sehr schöne Form der Böschungsabsicherung. Überall auf der Welt haben die Menschen schon Mauern aus Naturstein errichtet. Viele dieser Mauern sind weit über tausend Jahre alt und stehen immer noch da wie am ersten Tag. Der Bau einer Natursteinmauer ist eine Kunst für sich. Im Garten wird sie überwiegend genutzt um Böschungen abzufangen.

Trockenmauern können aus verschiedenen Natursteinarten erstellt werden. Einige Gesteinssorten werden direkt hier bei uns in Deutschland abgebaut, andere kommen aus ganz Europa oder sogar aus Asien zu uns. Der Naturstein der bei uns, aufgrund seines Vorkommens, am häufigsten abgebaut wird, ist der Ruhrsandstein. Aber auch Grauwacken werden hier in Nordrhein-Westfalen abgebaut. Viele Händler führen auch Trockenmauersteine aus Basalt oder Quarzit. Oft aus Asien importiert und bei Natursteinhändlern hier vor Ort angeboten wird der Granit, ob nun in hellgrau oder anthrazit. Auch Mauersteine aus Tuffstein, Gneis oder Blaustein sind zu bekommen. Die Gesteinsart sagt allerdings nichts über den Farbton aus den der Mauerstein hat. Wie der Name schon verrät handelt es sich ja um „Naturstein“. So kann z.B. ein Sandstein sowohl grau als auch braun, rot, gelb oder anthrazit sein, je nachdem wo der Stein abgebaut wurde. Auch Granit oder Quarzit gibt es in vielen Farbvariationen. Meistens enthalten die einzelnen Steine gleich mehrere Farben. So ist halt die Natur.

Es gibt mehrere Mauerformen die aus Trockenmauersteinen erstellt werden können. In Ostfriesland beispielsweise sind Kieselsteinmauern sehr häufig zu sehen. Hier in unserer Region werden fast ausschließlich unregelmäßige oder regelmäßige Schichtmauerwerke erstellt. Bei der einen Variante werden die Mauersteine in Lagen, also regelmäßig übereinander geschichtet und bei der anderen wild durcheinander.

Auf jeden Fall sollte vor dem Aufbau einer Trockenmauer zuerst eine Tragschicht erstellt werden. Hierzu wird ein Graben im späteren Mauerverlauf ausgehoben, danach wird als Tragschicht Mineralgemisch (Schotter) eingebracht und verdichtet. Die Tragschicht sollte breiter als die spätere Mauer sein, damit auch wirklich alle Mauersteine gut aufliegen. Hierbei ist bereits auf die Entwässerung zu achten. Da eine Trockenmauer selbstverständlich nicht verfugt wird, kann ankommendes Regenwasser die Mauer beschädigen. Daher sollte eine Trockenmauer immer mit einem sickerungsfähigem Material (wie z.B. Kies) hinterfüllt werden. Oft kann es erforderlich sein ein Drainagerohr am Mauergrund zu verlegen um versickertes Wasser abzuleiten. Nach der Tragschicht folgt die erste Mauerreihe. Eine Möglichkeit ist die unterste Steinreihe in Mörtel zu versetzen um eine gute Stabilität zu erhalten. Für die unterste Steinreihe sollten die schwersten Steine verwendet werden. Um eine gerade Flucht zu erreichen ist ein Schnurrgerüst zwingend erforderlich.
Die meisten Trockenmauersteine werden bereits vorgefertigt geliefert. Allerdings ist das Erstellen einer Trockenmauer wie ein Puzzle, fast alle Steine müssen einander angepasst werden. Die Mauersteine werden mit speziellen Natursteinmeißeln und Hämmern so bearbeitet, dass sie gut auf- und nebeneinander passen. Eine Trockenmauer sollte nicht senkrecht sondern mit einer Dossierung in die Böschung gesetzt werden. Je nach Böschung beträgt diese zwischen 10 und 20 %. Nun werden die einzelnen Steine bearbeitet und übereinander aufgeschichtet. Dies geschieht meistens in Lagen. Immer wieder sollte die Flucht und die Dossierung überprüft werden. In unregelmäßigen Abständen werden sogenannte Bindersteine eingebaut. Das sind Steine die sehr lang sind und bis in die Böschung hinein reichen und so der Mauer einen besseren Halt geben. Auch ist darauf zu achten, dass unter den Steinen keine Kreuzfugen entstehen, sondern die Steine immer gut überlappen. Soll eine Trockenmauer auch bepflanzt werden, können bereits beim Mauern Pflanzkanäle ausgespart werden in denen später Stauden gepflanzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit Wechsler einzubauen. Diese Steine nehmen zwei Steinreihen auf und lockern so das Fugenbild auf. Oft ist es nötig Zwickel einzubauen. Kleinere, keilförmige Steine mit denen Mauersteine unterfüttert werden, um sie in die richtige Stellung zu bringen und einen besseren Halt zu geben. Alle paar Reihen sollte die Mauer waagerecht ausgerichtet werden. Den oberen Mauerabschluss bilden meist flachere große Steine. Dieser sollten auch einigermaßen waagerecht sein. Wie bereits erwähnt sollte beim Erstellen der Mauer lagenweise Kies eingebaut und verdichtet werden. Hinter die obersten ein bis zwei Steinreihen füllt man allerdings wieder Boden um diesen hinterher bepflanzen zu können.

Viele Trockenmauern werden begrünt - also bepflanzt. Naturstein und Pflanzen können miteinander eine Art Symbiose bilden. Pflanzen tragen dazu bei, dass der Naturstein lebt. Sorgfältig gepflanzt, geben die Pflanzen der Mauer Farbtupfer und schaffen ein harmonisches Bild. Am einfachsten ist es, wenn die Pflanzen schon während der Bauphase in die dafür vorgesehenen Fugen gesetzt werden. Die Pflanzen sollten nicht nachträglich in zu enge Spalten gepresst werden, da sie sonst nicht gut anwachsen. Nicht alle Arten eignen sich für eine Natursteinmauer, denn die Pflanzen bekommen in einer Mauer natürlich weniger Wasser ab als in einem Beet. Auch auf den Standort - also Schatten und Sonne - muss geachtet werden. Anfänglich ist es erforderlich die Pflanzen regelmäßig zu wässern. Bekannte Stauden für Mauern sind z.B. Berg-Steinkraut, Blaukissen, Felsen-Steinkraut, Polster-Glockenblume, Hornkraut, Zwergpolster-Phlox, Steinbrech, Mauerpfeffer, Mauer-Streifenfarn, Sonnenröschen und viele Sedum-Arten. Bei der Anzahl der Stauden ist darauf zu achten, dass nicht so dicht gepflanzt wird wie in einem Beet. Die Stauden wachsen noch und die Mauer soll später ja auch noch zu sehen sein.

Gartengestalter Benjamin Stracke aus Witten

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