Stracke Witten
Stracke Garten Witten

Ihr Gartengestalter Benjamin Stracke aus Witten


staatl. geprüfter Landschaftsgärtner

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Wasser im Garten

Wasser ist die Quelle des Lebens - alle Lebewesen brauchen es. Ein Gartenteich schafft neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere im Garten. Bereits kurz nach dem Erstellen finden sich viele Lebewesen am wertvollen Wasser ein. So wird der Gartenteich ein attraktiver Blickpunkt des Gartens.

Der Aushub – Bei diesem ersten Bauabschnitt gilt es einiges zu beachten. Der Standort für den Gartenteich sollte für einige Stunden am Tag in der Sonne liegen. Die Teichgröße richtet sich in erster Linie nach der Gartengröße. Je größer der Teich, desto besser funktioniert später die natürliche Regulierung! Ein Gartenteich sollte verschiedene Tiefenzonen haben. Die oberste Zone nennt man Feuchtzone. Sie ist der eigentliche Teichrand der nur gelegentlich überflutet wird. Danach folgt die Sumpfzone. Diese Zone sollte eine Tiefe von 0 – 20 cm haben, denn in ihr befindet sich später der größte Teil aller Wasserpflanzen. Daher sollte die Sumpfzone auch eine entsprechende Breite haben. Nun folgt die ca. 50 cm tiefe Flachwasserzone. Jeder Teich muss eine Tiefenzone, die so genannte Seerosenzone haben. Die Seerosenzone sollte mindestens 80 – 100 cm tief sein. Bei starker Erwärmung können sich die Fische in diese kühle, sauerstoffreichere Tiefe zurückziehen. Fische überwintern auch in dieser Tiefenzone, da das Wasser ab 80 cm eine Temperatur von 4° aufweist. Diese 4° sind die optimale Überwinterungstemperatur.
Die Teichwände sollten nicht steiler als 45° sein. Sonst besteht die Gefahr, dass die Ufergestaltung später mal leicht abrutscht. Auch könnte sich bei starkem Regen das Erdreich in die Folie drücken. Je mehr Rundungen ausgeformt werden, umso größer ist später die Faltenbildung der Folie. Der Teichrand sollte in einer Ebene verlaufen, damit nicht auf einer Seite Teile der Böschung freiliegen.

Der Teichbau – Alle spitzen Steine oder Glasscherben sollten vom Boden entfernt werden. Danach wird ein spezielles Teichvlies aufgebracht welches die Folie vor Steinen aber auch vor Wurzelwachstum schützt. Teichvliese haben eine spezielle Webung und sind stabiler als einfache Vliese. Anschließend wird die Teichfolie verlegt. Teichfolie hat gegenüber anderen Materialien, wie z.B. bei Fertigteichen, den Vorteil, dass sie den Bau von praktisch jeder Teichform ermöglicht. Es gibt sie in verschiedenen Stärken, wobei sie hauptsächlich in einer Stärke von 1 mm verlegt wird. Die meisten Teichfolien sind aus PVC. Beim Verlegen sollte auf eine möglichst geringe Faltenbildung geachtet werden. Je wärmer es ist, umso geschmeidiger wird die Folie und ist dann einfacher zu verlegen. Für die Ermittlung der Foliengröße gibt es eine bestimmte Formel. Am einfachsten und genausten ist es aber, die Foliengröße nach dem Aushub zu messen.
Die Haltbarkeit der Folie wird durch vollständiges Bedecken wesentlich verlängert. So ist die Folie vor äußeren Einflüssen und Sonnenlicht geschützt. Selbstverständlich erhält der Teich dadurch auch ein natürlicheres Aussehen.

Die Teichgestaltung – Die Teichfolie wird nun mit unterschiedlichen Materialien verkleidet. Hierfür werden verschiedene Felsen, Findlinge, Kies oder Splitt eingebracht. Beim Einbau wenden wir ein spezielles Verfahren an, welches die Folie vor Beschädigungen und späteren Rissen schützt. Gerne werde ich es Ihnen in einem persönlichen Gespräch erklären.
Während die Steine eingebaut werden, wird Schritt für Schritt das Wasser in den Teich gefüllt. Füllen Sie den Teich nie auf einmal, da das Wasser einen hohen Druck auf die Folie ausübt und sie leicht reißen könnte. Leitungswasser ist vielfach stark gechlort und desinfiziert. Brunnenwasser enthält häufig andere Gifte oder ist sehr sauer. Es besteht die Möglichkeit das Wasser mit speziellen Mitteln aufzubereiten. Beim Gestalten des Teiches werden auch die so wichtigen Wasserpflanzen eingesetzt.

Die Wasserpflanzen - Wasserpflanzen sind Stauden! Im Unterschied zu ihren Schwestern an Land wachsen sie im Wasser. Wasserpflanzen nehmen Nährstoffe und CO 2 auf und geben Sauerstoff ab! Durch eine extrem kleine Verteilung geben die Pflanzen den Sauerstoff so feindosiert ab, dass der Sauerstoff vom Wasser gut aufgenommen werden kann. Wasser kann nur eine begrenzte Menge an Sauerstoff aufnehmen. Wasserfälle schaffen es dem Wasser 100 % Sauerstoff zuzuführen. Die richtigen Pflanzen schaffen 200 %. So tragen Wasserpflanzen erheblich zur Reinhaltung des Wassers bei.
Beim Bepflanzen des Teiches kommt es auf eine sorgfältige Auswahl an. Bei der Auswahl der Pflanzen muss besonders auf die richtige Wassertiefe geachtet werden, denn wenn die Pflanzen zu tief gepflanzt werden, gedeihen sie schlecht und bringen nur Blätter hervor. Am bekanntesten sind wohl die Seerosen. Seerosen können in einer Wassertiefe von 60 – 120 cm gepflanzt werden - je nach Sorte. Die meisten Wasserpflanzen gehören in die Flachwasser- und Sumpfzone. So werden z.B. Tannenwedel, Wasserminze, Froschlöffel, Hechtkraut, Sumpf-Iris, Scheinkalla, Sumpfdotterblume, Pfeilkraut oder das Sumpf-Vergissmeinnicht in einer Wassertiefe von 0 – 25 cm eingepflanzt. Diese Wasserpflanzen und Seerosen haben teilweise sehr schöne Blüten. Wichtig sind aber auch einige Pflanzen die nicht zu den schönsten gehören: Die „Repositionspflanzen“! Rohrkolben, Kalmus, Wasserhahnenfuß, Igelkolben, Binsen oder Unterwasserpflanzen wie Tausendblatt und Wasserpest können schädliche Verbindungen aufnehmen und sind erstklassige Sauerstofflieferanten.
Die Algen - Sauerstoff spielt auch bei einem der häufigsten Teichprobleme eine wichtige Rolle: „Algen“! Algen haben äußerst erfolgreich die Erde besiedelt, so dass sie auch in jedem Gartenteich zu finden sind! Algen sind ein Warn- und Reparatursystem im Teich, denn Algen nehmen ebenfalls Nährstoffe auf und geben Sauerstoff ab. Algen sind für einen großen Anteil unseres Sauerstoffs zuständig. Die Gesamtbilanz ist höher als die aller Tropenwälder zusammen. Ohne Algen müssten wir bei jedem 3. Atemzug einmal aussetzen! Da Nährstoffüberschüsse in jedem Wasser vorkommen, haben Algen bei jedem neuen Teich eine Menge zu tun. Durch absterbende Pflanzenreste, herunterfallende Laubblätter, abfallende Blüten und auch durch Fischfutter kommen im Laufe eines Teichlebens jede Menge weitere Nährstoffe in den Teich. Eine richtige Auswahl an Pflanzen hilft dabei, diese Nährstoffe abzubauen und Sauerstoff abzugeben. Da Wasserpflanzen aber Stauden sind bilden sich viele von ihnen im Winter zurück. Im Frühjahr brauchen sie oft drei Monate um wieder die normale Leistungsstärke zu erreichen. In dieser Lücke bilden sich dann wieder Algen, um dem Teich zu helfen die Nährstoffüberschüsse abzubauen. Fadenalgen lassen sich sehr gut aus dem Wasser fischen. Aber bei richtiger Bepflanzung und mit zunehmendem Alter des Teiches werden die Algen immer weniger. Zudem gibt es einige gute Mittel die helfen können Algenwachstum zu unterbinden bzw. zu reduzieren. Helfen können auch moderne Filteranlagen. Sie filtern das Wasser zusätzlich, nehmen Sedimente auf und reinigen dadurch das Wasser. UV-Lampen bekämpfen zudem Schwebealgen. Letztendlich gehören Algen aber zu jedem Teich dazu. Sie helfen das Wasser zu pflegen.

Die Filtertechnik – Filteranlagen reinigen das Teichwasser zusätzlich. Wer bei entsprechendem Fischbesatz einen klaren Teich haben möchte kommt ohne Filter nicht aus. In den Filterschwämmen sammeln sich schadstoffabbauende Bakterien an die das Wasser biologisch reinigen. Zudem sammeln sich in den Schwämmen Sedimente an die so aus dem Wasser gefischt werden. Ein UV-C-Klärer - eine Lampe - verhindert Wassertrübungen und beugt Krankheiten vor. So werden die gebundenen Algen ausgefiltert und man erhält klares Teichwasser. Eine Filteranlage wird immer über eine Pumpe betrieben die im Teich integriert ist. Das Wasser wird dann über ein Rohrsystem oder einen schönen Wasserfall wieder in den Teich geführt. Die Filtertechnik hilft also den Teich zu pflegen.

Die Teichpflege – Ein gut angelegter Teich braucht, im Vergleich zu Beetflächen, wenig Pflege. Im Frühjahr, ab einer Wassertemperatur von ca. 10°, können die Wasserpflanzen zurückgeschnitten werden. Über den Winter ist es besser die Pflanzen stehen zu lassen, da bei zugefrorener Eisdecke über diese noch ein Gasaustausch möglich ist. Alle paar Jahre sollten die Wasserpflanzen dann auch ausgedünnt werden. Die Wasserwerte, wie z.B. pH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert, Karbonathärte und Phosphat sollten regelmäßig überprüft werden. Hier gibt es einfache Tester um die Wasserwerte zu ermitteln. Durch verschiedene Präparate können die Werte dann ggf. verändert werden. Im Frühjahr kann man durch Zugabe von Pflegemitteln der Algenblüte vorbeugen.
Während der Teichsaison ist es ratsam heruntergefallene Blüten und Blätter aus dem Teich zu fischen. Vor dem Herbst sollte ein Netz über den Teich gespannt werden, damit herabfallende Blätter nicht in den Teich fallen können.
Bevor der erste Frost kommt sollte der Teichfilter abgebaut und gereinigt werden. Ein einfacher Eisfreihalter aus Styropor verhindert das vollständige Zufrieren des Teiches. Das ist vor allem für die Frösche sehr wichtig, denn so bekommen sie immer genügend Sauerstoff!

Das Leben am und im Teich – Das erste Leben kommt von ganz alleine! Bereits kurz nachdem das Wasser in den Teich gefüllt wurde kommen die ersten Besucher. Viele Singvögel nutzen den Teich als willkommene Badewanne und Trinkstelle. Im Schutz der Pflanzen oder unter einem Wasserfall baden sie ausgiebig. Da kommen Amseln, Rotkehlchen, Meisen oder Buchfinken vorbei und freuen sich über die Abkühlung. Auch Libellen und Schmetterlinge sind häufig gesehene Gäste. Es kommt sogar vor, dass sie bereits während des Teichbaus auf den Felsen Rast machen. Libellen nutzen den Teich um ihre Eier abzulegen. So sind später dann auch die Larven am Teichgrund zu erkennen.
Eine Vielzahl von Insekten kommt auch - wie von Wunderhand - in den Teich. Wasserläufer treffen meist als erstes ein. Rückenschwimmer, Flohkrebse oder Wasserasseln sind bereits nach kurzer Zeit anzutreffen. Interessant sind die Köcherfliegen, denn dessen Larven bauen aus Sand, Steinchen und Pflanzenresten skurrile köcherartige Gehäuse. Viele dieser Insekten werden von Vögeln in den Gartenteich gebracht.
Verschiedene Amphibien, wie die Laubfrösche oder Teichfrösche, sowie verschiedenste Kröten kommen zum Teich um zu laichen. Mit etwas Glück zählen Bergmolche oder Salamander zu den Amphibien die im Teich zu bestaunen sind. Auch einige Säugetiere nutzen den Teich als Trinkstelle. So können Eichhörnchen oder Igel angetroffen werden. Und natürlich auch Haustiere wie die Katzen.
Natürlich gibt es eine Menge Tiere die von Menschenhand in den Teich kommen. Wenn Sie denn möchten. Die wohl bekanntesten sind der Goldfisch oder auch der Koi. Es gibt sie in vielen Farbvarianten. Aber auch Moderlieschen, Bitterlinge, Elritzen, Gründlinge und Stichlinge können den Teich bewohnen. Auch gibt es viele Schnecken: Sumpfdeckelschnecken, Spitzschlammschnecken oder Posthornschnecken. Selbst Teichmuscheln und Flusskrebse gibt es für den Gartenteich. Für einen Teichbesitzer gibt es also jeden Tag eine Menge zu entdecken und zu beobachten am Teich. So bringt ein Gartenteich Leben in den Garten und wird zum Naherholungsgebiet vor Ihrer Haustür!

Gartengestalter Benjamin Stracke aus Witten

staatl. geprüfter Landschaftsgärtner Telefon: 02302 - 28 25 477 / 02366 - 93 98 949
Mobil: 0177 - 48 00 039
E-Mail: strackebenjamin@aol.com

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